Elden Ring Map: So findest du dich in den Zwischenlanden zurecht
Du startest Elden Ring, reitest los und nach zehn Minuten stehst du vor einer Klippe, einem Drachen oder einem Tunnel, von dem du nicht weißt, wohin er führt. Das Spiel erklärt dir nichts, und ein Questlog gibt es auch nicht. Genau deshalb ist die Elden Ring Map das wichtigste Werkzeug im ganzen Spiel.
In diesem Guide erfährst du, wie die Karte aufgebaut ist, wo du die Kartenfragmente findest und welche Regionen du in welcher Reihenfolge erkunden solltest. Außerdem bekommst du praktische Tipps, damit du keine Geheimnisse verpasst.
Was ist die Elden Ring Map überhaupt?
Die Elden Ring Map ist die Karte der Zwischenlande, der riesigen Open World des Spiels von FromSoftware. Anders als in vielen anderen Spielen ist sie am Anfang fast leer: Du siehst nur, was du selbst erkundet hast. Das ist Absicht und macht einen großen Teil des Reizes aus.
Kurz beantwortet: Die Karte in Elden Ring füllt sich nicht automatisch. Du schaltest Bereiche frei, indem du Kartenfragmente findest und aufnimmst. Erst dann zeigt dir das Spiel Wege, Ruinen und Gnadenorte einer Region an.
Die Regionen der Elden Ring Karte im Überblick
Die Welt ist in mehrere große Gebiete unterteilt. Jedes hat eigene Gegner, ein eigenes Aussehen und einen anderen Schwierigkeitsgrad.
Limgrave und die Weinende Halbinsel
Hier beginnt dein Abenteuer. Limgrave ist grün und offen, mit vielen kleinen Ruinen und Höhlen. Direkt daneben liegt die Weinende Halbinsel, die etwas härter ist, sich aber gut für die ersten Level eignet. Für Einsteiger ist dies das sicherste Übungsgelände auf der ganzen Elden Ring Map.
Liurnia der Seen
Nördlich von Limgrave erstreckt sich Liurnia, ein Gebiet voller Wasser, Nebel und Magier. Hier liegt auch die Akademie von Raya Lucaria. Viele Spieler laufen zuerst an der Region vorbei und kommen erst später zurück, weil sie so weitläufig ist.
Caelid und Drachenbarro
Caelid ist die rote, verseuchte Region im Osten. Sie ist deutlich gefährlicher als der Rest der frühen Karte und bestraft Leichtsinn schnell. Wer hier zu früh hineinläuft, stirbt oft in Sekunden. Mit dem passenden Level lohnt sich ein Besuch aber wegen guter Ausrüstung und starker Bosse.
Altus-Plateau, Gelmir und die Hauptstadt
Das Altus-Plateau wirkt golden und friedlich. Dahinter erhebt sich der Berg Gelmir mit seinem Vulkanmanor. Der Weg führt weiter nach Leyndell, der Königlichen Hauptstadt. Dieses Gebiet bildet den Wendepunkt der Geschichte, und die Elden Ring Karte öffnet sich hier zum ersten Mal richtig nach oben.
Gipfel der Riesen und Geweihtes Schneefeld
Im hohen Norden liegen die Berge der Riesen und das Geweihte Schneefeld. Die Gegner sind hier sehr stark, und die Kälte und die Landschaft sind beeindruckend. Das ist Endgame-Gebiet, also solltest du gut vorbereitet kommen.
Die unterirdischen Gebiete
Viele Spieler vergessen, dass die Elden Ring Map auch tief unter der Erde liegt. Es gibt die Flusssiofra, Ainsel, Nokron und die Tiefwurzeltiefen. Diese Bereiche haben eigene Kartenebenen, die du im Kartenmenü wechseln kannst.
Die Haligtree und Miquellas Reich
Ganz am Rand der Karte liegt die Miquella-Haligtree. Sie gehört zu den schönsten und härtesten Orten im ganzen Spiel. Den Zugang findest du erst spät, nachdem du mehrere Schritte erledigt hast.
Kartenfragmente in Elden Ring: Wo du sie findest
Ohne Kartenfragmente bleibt die Karte leer. Du brauchst eines pro Region, und sie liegen meist an auffälligen Stellen, oft bei einem Gnadenort oder einem Wegweiser.
Direkte Antwort: Du findest ein Kartenfragment, indem du das Gebiet erkundest und auf Gegenstände mit Kartensymbol achtest. Der Gegenstand liegt am Boden, hängt an einer Statue oder wird von Gegnern bewacht.
Einige Hinweise zur Orientierung:
- Limgrave: Das Fragment liegt bei einem frühen Gnadenort im Westen, in der Nähe eines Wegweisers.
- Liurnia: Es ist an einer zentralen Stelle im See platziert. Reite am besten entlang der Hauptstraße.
- Caelid: Hier liegt es in der Nähe einer Festung. Achte auf Gegner mit Fernkampfangriffen.
- Altus-Plateau: Ein Fragment findest du auf dem Hochplateau, nicht weit von den ersten Gnadenorten.
Genaue Positionen ändern sich nicht, aber jeder spielt in anderer Reihenfolge. Ein Blick in eine interaktive Karte hilft, wenn du nach längerer Suche nicht weiterkommst.
Tipps zur Nutzung der Elden Ring Karte
Eigene Markierungen setzen
Du kannst auf der Karte eigene Symbole platzieren. Nutze das für alles, was du später erledigen willst: verschlossene Türen, auffällige Gegner oder Orte, an denen du gestorben bist. So verlierst du keine Spur.
Gnadenorte als Orientierung nutzen
Gnadenorte sind deine Fixpunkte. Du kannst dich zu ihnen teleportieren und dort rasten. Merke dir, in welcher Region der nächste Gnadenort liegt, bevor du in neues Gebiet vorstößt.
Das Licht der Gnade lesen
Das goldene Licht, das von den Gnadenorten ausgeht, zeigt dir die Richtung zur nächsten Aufgabe. Es ist kein Wegweiser mit Pfeil, aber ein guter Hinweis, wohin die Geschichte führt. Folge ihm, wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst.
Auf Geheimnisse achten
Nicht alles steht auf der Elden Ring Map. Versteckte Gänge, Fallen und illusorische Wände sind nicht eingezeichnet. Wenn etwas verdächtig aussieht, schlage dagegen oder suche nach einem Hinweis in der Nähe.
Die Elden Ring Map im DLC Shadow of the Erdtree
Mit dem DLC Shadow of the Erdtree kam ein ganz neues Gebiet dazu: das Reich der Schatten. Es hat eigene Regionen wie die Gräberebene, die Küste von Cerulean und das Scadu-Plateau. Auch dort musst du Kartenfragmente suchen, und die Karte wird getrennt von der Hauptwelt angezeigt.
Wichtig: Für den Zugang brauchst du bestimmte Fortschritte im Hauptspiel. Plane also etwas Zeit ein, bevor du dich in das neue Gebiet stürzt.
Welche Reihenfolge ist für die Erkundung sinnvoll?
Es gibt keine feste Regel, aber diese Reihenfolge hat sich für viele Spieler bewährt:
- Limgrave und Weinende Halbinsel
- Liurnia der Seen
- Altus-Plateau und Gelmir
- Leyndell, Königliche Hauptstadt
- Caelid (je nach Level auch früher)
- Gipfel der Riesen und Geweihtes Schneefeld
- Untergrund und Haligtree
- DLC-Gebiete
So steigt der Schwierigkeitsgrad ruhig an, und du hast genug Zeit, deine Ausrüstung zu verbessern.
Häufige Fragen zur Elden Ring Map
Wie groß ist die Elden Ring Map?
Die Karte ist sehr groß und besteht aus mehreren Ebenen, darunter die Oberwelt, der Untergrund und später die DLC-Gebiete. Eine Durchquerung dauert zu Pferd mehrere Minuten, und eine vollständige Erkundung nimmt viele Stunden in Anspruch.
Muss ich alle Kartenfragmente sammeln?
Nein. Du kannst das Spiel auch ohne sie durchspielen. Die Fragmente erleichtern aber die Orientierung stark, weil sie dir Wege und Orte anzeigen. Für Einsteiger ist das sehr empfehlenswert.
Gibt es eine interaktive Elden Ring Karte?
Ja, es gibt mehrere Fan-Seiten mit interaktiven Karten, auf denen du Orte, Bosse und Gegenstände filtern kannst. Sie sind praktisch, wenn du gezielt nach etwas suchst. Ein Nachteil: Wer sich selbst überraschen lassen will, sollte sie sparsam nutzen.
Kann ich die Karte im Spiel wechseln?
Ja. Im Menü kannst du zwischen Oberwelt und Untergrund umschalten. Im DLC gibt es zusätzlich die Karte des Reichs der Schatten.
Wo finde ich Gnadenorte auf der Karte?
Alle entdeckten Gnadenorte erscheinen als Symbol. Wenn du einen noch nicht gefunden hast, bleibt die Stelle leer. Ein Kartenfragment zeigt dir die Orte der Region aber früher an.
Fazit: Mit der richtigen Karte erlebst du Elden Ring ganz anders
Die Elden Ring Map ist mehr als eine Orientierungshilfe. Sie gehört zum Spielerlebnis und belohnt Neugier. Wer Kartenfragmente sammelt, Gnadenorte nutzt und eigene Markierungen setzt, verliert sich seltener und entdeckt mehr.
Dein nächster Schritt: Starte heute eine neue Erkundungstour, suche in Limgrave dein erstes Kartenfragment und setze dir drei eigene Markierungen. Hat dir der Guide geholfen? Dann teile ihn mit Freunden, die ebenfalls in den Zwischenlanden unterwegs sind, und hinterlasse unten einen Kommentar, welche Region dir bisher am meisten Probleme gemacht hat.



